Löten wie die Profis

Löten wie die Profis: Die Grundschulkinder aus Künzing und Gergweis haben am Dienstag ihr technisches Können in ihrer vorerst letzten „Technikstunde“ bewiesen. Im Rahmen des Projekts „Technik für Kinder (TfK)“ haben die Schüler in sechs Technikstunden mit ihren Baukästen gewerkelt.

Unterstützt wurden die Schüler von den Auszubildenen der Firma Wethje, Pascal Schulz und Kevin Lerch, sowie dem langjährigen Mitarbeiter in der Firma Wethje, Herbert Rippaus. „Wir sind jetzt das dritte Jahr bei diesem Projekt dabei“, erklärt Rippaus.

In den sechs Technikstunden haben die Schüler unter anderem eine Taschenlampe und einen Wechselblinker gebastelt. Höhepunkt für die Buben und Mädchen war aber der Bau einer Sirene. Das technische Basteln und die Kinder überhaupt an Technik heranzuführen ist auch Tfk-Botschafterin Susanne Freudenstein wichtig. Genau deswegen sei das Projekt „Technik für Kinder“ auch ins Leben gerufen worden. „Es ist wichtig, Kinder bereits früh an technische Ausbildungsberufe heranzuführen“, erklärte TfK-Botschafterin Susanne Freudenstein.

Zur Belohnung für ihre gute Arbeit erhielten die Schüler eine Urkunde, auf der ihr Name und die gelernten Fähigkeiten standen. Überreicht haben Urkunden die Pascal Schulz und Kevin Lerch. Zusätzlich zur Urkunde gab es noch jeweils eine Süßigkeit für die Buben und Mädchen.

Zur Verleihung der Urkunden war auch Bürgermeister Siegfried Lobmeier gekommen. Schulleiterin Ulricke Eckl bedankte sich bei Herbert Rippaus und den beiden Auszubildenen Pascal Schulz und Kevin Lerch für ihre Geduld mit den Kindern. Ebenso sprach sie ein großes Lob an die Schüler aus: „Ich habe gehört ihr wart sehr brav.“ Ein großer Dank sprach Schulleiterin Eckl auch dem Geschäftsleiter der Firma Wethje, Wolfgang Krassnitzer aus.

Wie beliebt der Kurs auch in diesem Jahr war zeigte sich daran, dass die begrenzten Plätze ausgelost werden mussten. „Bei den Gergweiser Schülern gab es deshalb einige Tränen“, erklärte Eckl. Dennoch gehe es nicht anders, da auch Rücksicht auf die Betreuer der Kinder genommen werden musste. Insgesamt drei Schüler aus Gergweis haben sich per Losverfahren einen Platz für den Kurs ergattern können. „Mit zwei Mann kann man keine Gruppe von 30 Kinder ordentlich betreuen“, merkte Schulleiterin Eckl an.

Nach der Urkundenvergabe wurden diese schnell beiseite gelegt, denn die Buben und Mädchen brannten schon darauf mit ihren Baukästen weiter zu werkeln. Ein lautes Dankeschön an ihre Helfer und Betreuer Pascal Schulz und Kevin Lerch gab es dennoch. „Heute machen wir die Sachen fertig, die ihr letztes mal nicht fertig stellen konnten“, erklärte Auszubildender Schulz den Schülern. Ganz ins Werkeln und Löten vertieft, wirkten die Buben und Mädchen schon wie richtige Profis.

Quelle: Osterhofener Zeitung / PNP 21.02.2019

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