Vorlesetag

Fliegenschiss und Olchi-Furz,

das Leben ist doch viel zu kurz,

wir lieben Schlick und Schlamm und Schleim,

Das Leben kann nicht schöner sein!

So klang es nach dem kurzweiligen Vorlesetag an der Grundschule Künzing – Gergweis.

Der Bürgermeister der Gemeinde Künzing, Herr Lobmeier folgte der Einladung und las der ersten Klasse und den Vorschulkindern des Künzinger Kindergartens aus dem Buch „Die Olchis fliegen in die Schule“ von Erhard Dietl vor.

Die Olchis sind eine Familie kleiner, grüner Fantasiewesen. Anstelle von Ohren besitzen diese Wesen drei spitze Hörhörner, mit denen sie alles hören können. Zudem hat jeder Olchi eine dicke „Knubbelnase, die gern Verschimmeltes und faulig Stinkendes riecht.“ Olchis leben in der Nähe von Müllbergen und Abfallgruben, verströmen einen entsprechenden Geruch und sind immer von Fliegenschwärmen umgeben. Sie ernähren sich von Blechbüchsen, Autoreifen und Haarschampon und sind so stinkefaul, dass sie die meiste Zeit in der Sonne verdösen. Bis sie vor lauter Nichtstun auf die verrücktesten Ideen kommen“. Nichts verläuft nach den Regeln und Gewohnheiten von uns Menschen.

In „Die Olchis fliegen in die Schule“, möchten die beiden Olchi-Kinder ein Abenteuer erleben. Sie fliegen in die Grundschule von Schlamperhofen, setzen sich in die zweite Klasse und bringen dort den Unterricht und die Lehrerin reichlich durcheinander. Sie rülpsen, singen das Olchi-Lied und springen beim Weitsprung über acht Meter weit.

Letztendlich sind die Olchis eben anders als die Menschen, aber mit keinem ihrer Abenteuer verfolgen sie böse Absichten. Denn die „Olchis sind, wie man mit einem Blick erkennen kann, ganz besonders liebreizende Geschöpfe.“

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